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beem Geräte-Management

beem Device Management ist eine Unified Endpoint Management (UEM)-Lösung zur Verwaltung, Überwachung und Sicherung von Geräten mit unterschiedlichen Betriebssystemen. Sie stellt sicher, dass Endgeräte (Mobiltelefone, Tablets, Laptops oder Desktops) die Sicherheitsrichtlinien des Unternehmens einhalten und kontinuierlich auf Konformität und Sicherheit überprüft werden. Dies geschieht mit Hilfe eines speziellen Gerätemanagement-Mandanten, der Telemetriedaten zur Durchsetzung von Geräterichtlinien und -konfigurationen nutzt.

Diese Seite beschreibt die Prinzipien und technischen Einzelheiten des beem Device Management. Verwenden Sie die folgenden Links für spezifische Anleitungen zur Einrichtung:

  • Erfahren Sie, wie Sie das beem Device Management im beem Hub einrichten und konfigurieren können.
  • Anleitungen zur Registrierung Ihrer Geräte finden Sie auf der Seite Device Onboarding.
  • Wie Microsoft Intune mit beem zusammenarbeitet, erfahren Sie auf der Seite Microsoft Integration.

INFO

Derzeit ist das beem Device Management für Apple (iOS, iPadOS, macOS) und Samsung (Android One UI) Geräte verfügbar. Die Unterstützung für andere Geräte und Betriebssysteme ist in der Entwicklung.

Device Posture Management

Device Posture Management ist ein wichtiger Teil von UEM, der die Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit von Client-Geräten sicherstellt, bevor diese Zugriff auf Netzwerkressourcen oder Anwendungen erhalten. Es sammelt Geräteattribute und verwendet diese, um Zugriffsregeln durchzusetzen und Client-Geräte einzuschränken, die bestimmte Sicherheitsanforderungen nicht erfüllen. Zu diesen Geräteattributen gehören vorgegebene Informationen wie die Betriebssystemversionen und Hunderte von anderen Attributen. beem Device Management unterscheidet zwischen Proactive Device Posture Management und Continuous Device Posture Management.

Proaktives Device Posture Management

Proaktives Device Posture Management setzt Richtlinien auf der Grundlage von Device Security Levels durch. beem bietet verschiedene Sicherheitsstufen für Client-Geräte an, die jeweils eine unterschiedliche Strenge bei der Durchsetzung von Postures haben. Die Wahl des Device Security Levels hängt davon ab, wie sehr Sie Sicherheitseinschränkungen gegenüber der Benutzerfreundlichkeit priorisieren. Die Bandbreite reicht von Level 1, einem grundlegenden Security Level mit minimalen Einschränkungen für den Endbenutzer, bis zu Level 4, einem hohen Security Level mit teilweise eingeschränkter Benutzerfreundlichkeit. (Auf Stufe 0 ist das beem Device Management deaktiviert.)

Der Funktionsumfang der einzelnen Device Security Levels variiert je nach Gerät und Betriebssystem.

Detaillierte Device Security Level Übersicht für Apple iOS / iPadOS Geräte


Device Security Level 1Device Security Level 2 (Standard)Device Security Level 3Device Security Level 4

Detaillierte Übersicht der Device Security Level für Apple macOS-Geräte


Device Security Level 1Device Security Level 2Device Security Level 3 (Standard)Device Security Level 4

Detaillierte Übersicht zum Device Security Level für Samsung Android-Geräte


Device Security Level 1Device Security Level 2 (Standard)Device Security Level 3Device Security Level 4

Konformitätskonfigurationen und Integration

Im Allgemeinen kann pro Client-Betriebssystem ein Device Security Level eingestellt werden. Wenn Sie beispielsweise mehrere Apple-Geräte verwalten (z. B. iPhone, iPad und Mac), gilt die gewählte Stufe für alle gleichzeitig. Wenn Sie das Device Security Level im beem Hub ändern, werden alle verwalteten Apple-Geräte auf einmal aktualisiert.

Der Konformitätsstatus des beem Device Management kann auch in Concerto überprüft und konfiguriert werden, um den Zugriff eines Geräts auf Unternehmensressourcen zu kontrollieren und zu ermöglichen. Weitere Einzelheiten finden Sie in der spezifischen Concerto-Dokumentation.

beem bietet die Möglichkeit, eine kundeneigene UEM-Lösung mit Concerto zu integrieren. In diesem Fall muss das beem Device Management nicht aktiviert werden.

Kontinuierliches Management der Gerätehaltung

Continuous Device Posture Management bietet Echtzeitüberwachung des Zustands und der Konfiguration eines Geräts. Dies geschieht mithilfe von Endpunkt-Informationsprofilen (EIP), die Statusinformationen über Client-Geräte liefern, z. B. ob die neuesten Sicherheits-Patches und Antiviren-Updates installiert sind.

EIP werden als Parameter verwendet, um zu prüfen, ob ein Gerät die erforderlichen Sicherheitsstandards einhält und der Netzzugang erlaubt ist. Zusätzlich wird die EIP-Integration mit verschiedenen Endpoint Protection Platforms (EPP) für die folgenden Anbieter von Antiviren- oder Anti-Malware-Tools unterstützt:

  • Avast
  • Carbon Black
  • CrowdStrike
  • eset
  • kaspersky
  • McAfee
  • panda
  • SentinelOne
  • Symantec
  • Trend Micros
  • Windows Defender

Beachten Sie, dass beem Device Management derzeit kein eigenes EPP-Modul enthält, sondern auf Lösungen von Drittanbietern angewiesen ist. Wir empfehlen daher die Integration mit EPPs von Drittanbietern, wie z.B.:

  • Bitdefender
  • CrowdStrike
  • Microsoft Defender
  • Sophos
  • Trend Micro

Konfigurationen für Continuous Device Posture Management können in Concerto vorgenommen werden. Weitere Einzelheiten finden Sie in der spezifischen Concerto-Dokumentation.


TIP

Geräte, die unter Windows oder macOS laufen, bieten viele Parameter, die für EIP verwendet werden können. Geräte, die unter iOS, iPadOS oder Android laufen, haben jedoch weniger Parameter, die für EIP geeignet sind. Aus Sicherheitsgründen wird daher empfohlen, die Device Security Levels dieser (mobilen) Geräte so hoch wie möglich einzustellen.